Der historische Hintergrund
der Freunde des Schienenverkehrs Flensburg e.V.
Die Angelner Dampfeisenbahn ist eine seit 1980 regelmäßig zwischen Kappeln und Süderbrarup verkehrende Museumseisenbahn und betreibt fast ausschließlich Fahrzeuge aus Skandinavien. Betrieben wird die Museumsbahn von den Freunden des Schienenverkehrs Flensburg e.V. (FSF), einem in Flensburg ansässigen Verein, dem rund 40 Mitglieder angehören. Der Verein wurde 1973 gegründet und verfolgt den Zweck, das Interesse und Verständnis für die Gegenwart und die Geschichte des Schienenverkehrs als einen wichtigen Teil der Industriekultur zu wecken und zu pflegen, Studien über die Geschichte des Schienenverkehrs und wissenschaftliche Arbeit auf diesem Gebiet zu fördern und die wertvollen Zeugnisse des Schienenverkehrs als Denkmäler der unsere Zeit mitformenden Technik zu erhalten.
Die Geschichte der AD begann 1977 mit dem Erwerb der Dampflok F 654 von den Dänischen Staatsbahnen (DSB). Diese Maschine war bei den DSB im Rangierdienst eingesetzt. Bei der AD war sie bis 1981 Zuglok sämtlicher Museumsbahnzüge und hat sich gut bewährt. Ebenfalls 1977 gelangten 2 Reisezugwagen von den DSB zur AD. Hierbei handelte es sich um einen Sitzwagen und um einen kombinierten Sitzwagen mit Packabteil. Die Fahrzeuge wurden in Jütland und auf Fünen eingesetzt. Nachdem die Dampflok F 654 und die beiden Reisezugwagen in betriebsfähigem Zustand waren, konnte Ende 1978 die erste Sonderfahrt der Museumseisenbahn zwischen Niebüll und Dagebüll durchgeführt werden.
Ein richtiges Zuhause fand die Angelner Dampfeisenbahn im Jahr 1979 in Kappeln, wo ein Lokschuppen angemietet werden konnte und auch für das Wagenmaterial eine Abstellmöglichkeit bestand. Die von Kappeln nach Süderbrarup führende 15 km lange Strecke, die sich damals noch im Besitz der Verkehrsbetriebe des Kreises Schleswig-Flensburg (VKSF) befand, konnte ab 1980 für regelmäßige Fahrten der Museumseisenbahn genutzt werden.
Startseite